SV Biengen II – SG Freiamt/Ottoschwanden II 0:4

13. Rundenspiel:
23.11.2014

SV Biengen II – SG Freiamt/Ottoschwanden II                   0:4 (0:2)

Aufstellung: Andreas Kern, Steffen Zimmermann (66. Marvin Schneider), Stephan Roser, Philipp Reinbold, Florian Bartsch, Philipp Spöri, Julian Hauber (60 Simon Schillinger), Kilian Roser, Thomas Blust, Patrik Meier, Hannes Zimmermann, Robin Reinbold (73. Reinhard Reinbold)

Tore: 0:1 Philipp Spöri (26.), 0:2 Thomas Blust (45.), 0:3 Philipp Spöri (75.), 0:4 Reinhard Reinbold (88.)

Bei nebligem Wetter und auf einem Rasen, der lediglich zu Spielbeginn seinen Namen verdient hatte, wollten wir von Beginn an klarstellen, wer an diesem Tag die Punkte mit nach Hause nimmt. Mit einem sicheren Spielaufbau kontrollierten wir das Spiel und hatten mit den zumeist hoch und weit vorgetragenen Angriffen der Gäste keine Mühe. Wir erspielten uns unsererseits zunächst aus dem Spiel heraus wenige Chancen, kamen jedoch durch Standardsituationen immer wieder gefährlich vors Tor. So verpasste Hannes Zimmermann einen Freistoß von Julian Hauber am langen Pfosten knapp, Robin Reinbold scheitert mit seinem Schuss aus kurzer Distanz am Heimtorhüter. Nach knapp einer halben Stunde dann endlich der verdiente Führungstreffer: Philipp Spöri verzögert nach Vorarbeit von Thomas Blust gekonnt und schließt mit einem strammen Schuss aus 16 Metern ab. Wir konnten im weiteren Verlauf mehrere gut getimte Pässe in die Tiefe platzieren, ohne zunächst Kapital daraus zu schlagen. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Thomas Blust nach einem solchen Sahnepass von Julian Hauber dann das 0:2, als er aus 20 Metern am herauseilenden Torhüter vorbei ins leere Tor einschob.
In der zweiten Hälfte blieben die großen Highlights zunächst aus. Unser Torhüter entschärfte nach 50 Minuten einen strammen Schuss aus 16 Metern und das Tempo der Partie ebbte etwas ab. Mit dem großen Generationenwechsel in der 73. Minute sollte jedoch noch einem Schwung und Feuer in die Partie. Hatte zunächst der 18. Jährige Juniorenspieler Robin Reinbold die gegnerische Abwehr müde gelaufen, so war nun die Stunde seines Vaters gekommen, der als Kopf und Inventarspieler der Dritten Mannschaft an diesem Tage seine Können in der nächsthöheren Spielklasse unter Beweis zu stellen versuchte.
Obschon er selbst noch unbeteiligt blieb, erzielten wir zwei Minuten später den nächsten Treffer durch Philipp Spöri, der die Vorlage von Hannes Zimmermann mit Links flach vollendete. Kurz vor Ende dann typische und charakteristische Szene: Bei einem Konter behielt Patrik Meier die Übersicht und bediente Reinhard „Pute“ Reinbold, der fluchend dem in den Lauf gespielten Ball hinterherrannte. Mit dem Kopf nach oben gerichtet drang er in den Strafraum ein, deutete mit einer Körpertäuschung den Querpass an und erwischte so den Keeper auf dem falschen Fuß als er locker ins kurze Eck einschob.
Das dringend benötigte Erfolgserlebnis konnte damit eingetütet werden und lässt mit einem entsprechenden Ergebnis in der nächsten Woche auf eine besinnliche Weihnachtszeit hoffen.